«Boswil» - ein Aufbruch in die Zukunft
Nach einigen turbulenten Jahren im Hintergrund des Künstlerhauses Boswil wurde ein zukunftsweisendes Betriebsmodell erarbeitet, so dass die Ziele umgesetzt werden können, hielt Co-Stiftungsratspräsidentin Irene Näf-Kuhn an der Medienorientierung fest.
Die drei Zielsetzungen sind die Interne Organisation, Planungsmodell Finanzen und der Künstlerische Bereich. Im Austausch mit dem Kanton Aargau in Bezug auf den zu erbringenden Leistungsausweis sei klar festgehalten, dass man auf dem eingeschlagenen Weg weiterarbeiten könne. In Bezug auf das Defizit von 400'000 Franken hielt Irene Näf-Kuhn fest, dass bei Einhaltung der Zielsetzungen das Jahr 2026 mit einer Null-Nummer abgeschlossen werden könne. Die Verantwortlichkeiten und die Aufgabenbereiche seien klar aufgeteilt und die Gesamtkosten des Künstlerhauses Boswil klar budgetiert, so dass es keine Doppelspurigkeiten gebe und die Schritte in den einzelnen Bereichen der Gesamtheit des Künstlerhauses Boswil dienen, erklärte Irene Näf-Kuhn.
Klare Trennlinien geschaffen
Der Stiftungsrat des Künstlerhauses Boswil habe dem vorliegenden Modell klar zugstimmt und werde in seiner
Oliver Schnyder
Gesamtverantwortung in der Umsetzung des neuen Betriebsmodell seinen Beitrag leisten. Die Geschäftsführung der Stiftung Künstlerhaus Boswil obliegt der Verantwortung von Nina Fleischle. Sie ist bereits in den Betrieb integriert und hat als Leiterin Finanzen am Planungsmodell Finanzen mitgewirkt.
Für den künstlerischen Bereich konnten Fränzi Frick und Oliver Schnyder engagiert werden. Die beiden Fachleute aus der Musikszene mit Erfahrung als Musiker:in und Organisator:n von Festivals und Konzerten bringen sie eine kulturelle Vielfalt mit nach Boswil. Wie sie an der Medienorientierung festhielten, wollen sie Boswil international weiter gut vernetzen und die lokale Verankerung stärken. Diesbezüglich ist ja etwas in Bewegung geraten, denn «Boswil» und «Murikultur» werden zukünftig gemeinsame Programmpunkte umsetzen. Diese Reaktivierung der Verbindung der beiden Leuchttürme werde von beiden Seiten begrüsst und unterstützt.
Richard Wurz
8. März 2026
Bilder: Redaktion