Mit dem Gestalten von Scherenschnittbildern habe er vor rund vier Jahren begonnen, den Ursprung dazu aber bei seiner Mutter, eine Scherenschnittkünstlerin, hielt Markus Eichhorn im Gespräch. Er stecke noch in den Kinderschuhen und auf dem Weg der weiteren Entwicklung offen gegenüber zu stehen und herausfinden, was noch möglich ist, hielt er fest. Man sehe ja meistens farbig und viele Einzelheiten würden dabei verloren gehen, daher arbeite er ausschliesslich in schwarz-weiss und entdecke beim Umdenken von farbig auf schwarz-weiss viele neue Einzelheiten. Das helfe das Sujet auf das Wesentliche zu reduzieren ohne den Inhalt des Scherenschnitts reduzieren zu müssen.
Seine Ideen würden im Alltag entstehen und beim Sehen eines Objektes als Idee entstehe eine Skizze und sei gleich der Beginn des Arbeitsprozesses, der aufzeigt, ob die Idee überhaupt als Scherenschnitt umsetzbar sei, erklärte Markus Eichhorn. Als Arbeitsinstrumente brauche er eine Schere, ein Cutermesser und spezielles Scherenschnittpapier und wies darauf hin: «Die Schwierigkeit und Herausforderung ist nicht das Machen – das ist Kunsthandwerk, sondern wie kann ich die aus der Idee entstandene Geschichte aus einem Stück umsetzen.» So brauche man schnell einmal 20-30 Arbeitsstunden für einen Scherenschnitt. Er wolle mit seinen Scherenschnitten etwas sichtbar und spürbar machen, dass sie mehr sind als einfach nur schwarz-weiss.
Richard Wurz
30. August 2026
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Die Ausstellung mit Werken von Markus Eichhorn im Kunstfenster Freiamt «Ein Blick» im Singisen Forum des Klosters Muri dauert bis Sonntag, 4. Oktober, und ist Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Vernissage mit Kunst Lunch findet am Mittwoch, 2. September, um 12.15 Uhr statt. Weitere Informationen unter www.murikultur.ch