Die französisch-schweizerische Malerin und Bildhauerin Niki Mathews (1930 bis 2002) ist mit ihrem künstlerischen Schaffen als Niki de Saint Phalle einer breiten Bevölkerung bekannt, denn ihre sogenannten Nanas – ausladende und sehr bunten Figuren – sind auf vielen öffentlichen Plätzen anzutreffen. Ihre Leben hatte aber auch eine dunkle Seite, denn die Künstlerin wurde im Kindesalter von ihrem Vater missbraucht. So steht im Film nicht ihre Kunst im Mittelpunkt, sondern die psychischen Folgen, die fragwürdigen Therapiemethoden und die Rolle der Kunst bei ihrer Verarbeitung. Niki de Saint Phalle ging auf den Weg in ihre persönliche Freiheit und fand in ihren weltberühmten Nanas – weg von der «vorgezeichneten Psychiatrie-Karriere» einen befreienden Höhepunkt.
Redaktion
2. März 2025
Bild: zVg
Der Film «Niki» wird am Freitag, 7. März um 18 Uhr im Kino Mansarde Muri gezeigt. Reservationen und weitere Informationen unter www.kinomansarde.ch/