Die Ausstellung kann nur einen kleinen Ausschnitt aus dem vielseitigen Schaffen der Künstlerin Karin Köpfli-Fehlmann sichtbar machen, aber sie nimmt die Besucher:innen mit auf einen kleinen Spaziergang durch ihre Arbeitsweise und Umsetzung ihrer Gedanken. Von der Grafikerin zur Malerin und Gestalterin begann sie im Jahr 2024 mit dem Fundling – mit dem vorhandenen Material in der Natur begann sie Objekte zu gestalten und liess mit dem Gefundenen Neues entstehen. Bald stand die Frage im Raum ob das in der Malerei auch möglich ist. So stellt sie jetzt die Farben selber her, damit die Bilder wirklich eine Verbindung zur Natur haben und dies die Betrachter:innen auch spüren. Sie arbeitet mit dem Material, das vorhanden ist und hat die Vision, dass sie in der Malerei auch auf das Acryl verzichten könne. Mit dieser Arbeitsweise sei sie noch enger verbunden mit der Natur und es entstehen letztlich gesamtheitliche Kunstformen, erklärte die Künstlerin im Gespräch. Mit ihrer Ausstellung wolle sie ihren Weg als Kunstschaffende aufzeigen – «wo stehe ich heute, wohin will ich gehen».
Richard Wurz
1. August 2026
Bilder: Karin Köpfli-Fehlmann
Die Ausstellung mit Werken von Karin Köpfli-Fehlmann im Kunstfenster Freiamt «Ein Blick» im Singisen Forum des Klosters Muri dauert bis Sonntag, 30. August, und ist Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Vernissage mit Kunst Lunch findet am Mittwoch, 5. August, um 12.15 Uhr statt. Weitere Informationen unter www.murikultur.ch