Der Freude den ihr zustehenden Platz zu geben, wird in der heutigen Welt immer schwieriger, denn der Raum wird immer kleiner. Der wirtschaftliche, soziale und gesellschaftlicher Anteil am Ganzen polarisiert sich immer mehr und die Räume und Bewegungsmöglichkeiten für die einzelnen Menschen werden immer mehr fremd gesteuert. Die Einzige, die noch weiträumig dagegen anhält, ist die liebe Erde. Sie wehrt sich auf ihre Weise, ernährt uns aber immer noch und macht nicht einfach schlapp. Die Frage, ob sie das aus Freude tut, bleibt offen, aber die Menschheit tut ihr viel Negatives an, nicht aus Freude, sondern aus Sorglosigkeit.
Es wäre eine Anmassung zu erwarten, dass der einzelne Mensch in seinem privaten und beruflichen Tun- und Lassen nur Freude haben kann, denn seine Möglichkeiten haben auch Grenzen, aber eine gewisse Freundlichkeit hätte durchaus ihren Platz. Die gesellschaftspolitischen Veränderungen müssen alle Menschen mittragen, also sei bei aller Freundlichkeit Raum für die Freude, zur inneren Zufriedenheit schaffen.
Richard Wurz 21. Dezember 2025 Bilder: Bruno Rotach